Hallo Frank
Ich bin gerade bei der Lektüre des besagten Buches und bin nach einem Drittel ziemlich begeistert.Allein die Sprache ist lesenswert.Wer kann schon von sich behaupten in einem Text fast ohne Dialoge auszukommen und doch eine Handlung aufzubauen.Durch innere Monologe und genaue Beobachtungen erhält das Ganze eine besondere Wirkung auf mich. Ich mag Schriftsteller, die eine eigene Sprache haben und nicht in "normal" schreiben.Bin gespannt wie es weitergeht.
Ich meine auch, dass der Icherzähler, der zwischendurch auftaucht ein wenig verwirrend ist.
Schöne Grüße Marita
hi daniela
erst mal zu deinen fragen:
die szene ... das fische ausnehmen, ganz klar!!! seine brillianteste stelle ..
mein erster gedanke .. sollte wieder was von ihm lesen
wasser ... hm ich habe drei aquarien, bin freibadmuffel und liebe das meer, segeln, tauchen, ...
weder seine wiederholungen noch seine festlegenden namen empfand ich als störend, eigentlich entspricht er damit einer ziemlich häufigen wahrnehmungsweise, man(n) - frau vielleicht weniger - sieht und entscheidet, der berühmte erste blick. angeblich liegt man damit zu über 90% richtig. was man zuerst wahrnimmt bestätigt sich (möglicherweise weil man sich diesen ersten blick bestätigen will - sei es mal dahingestellt). aber es ist ein phänomen, dem er mit seinen benennungen rechnung zu tragen scheint.
ich muss sagen, dass mir die geschichte der familie zwischen den beiden flüssen so gut gefallen hat, dass ich stilistische mängel wahrscheinlich grösstenteils überlesen habe .. bis auf den besagten nervenden erzähler. zweifellos ist die stärke des buches die geschichte und nicht so sehr die art wie es geschrieben ist.
gruss
frank
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