ich muss mich Daniela anschliessen - es ist sehr schade, wenn man dieses unglaublich schoene Buch als langweilig empfindet.
Vielleicht liegt es daran, dass Du Dir diese Zeit nicht vorstellen kannst, obwohl die genauen Details einem dabei doch sehr zu Hilfe kommen. Viele junge Frauen und Maedchen nehmen es heute als selbstverstaendlich, dass sie so frei und nach ihren eigenen Wuenschen leben koennen. Die Frauen der letzten Generationen haben sich diese Freiheit erkaempft, oft gegen den Willen der Gesellschaft - insbesonders der maennlichen, aber auch der weiblichen. Umso erstaunlicher war es fuer mich immer, dass ein Mann dieses Buch geschrieben hat, wahrscheinlich war er homosexuell, anders kann ich mir diese sensible Studie einer weiblichen Psyche ueberhaupt nicht erklaeren.
Gruesse
Stefanie
Schönen Sommer und liebe Grüße
Harry
Was mich erstmla ein wenig stutzig gemacht hatte war die Aussage, dass diese grossen Frauenromane alle aus Maennerhand stammen. Ja, du hast damit eigentlich recht - wobei fuer mich eigentlich der Begriff "Gesellschaftsroman" auf alle drei von dir genannten Romane besser zutrifft. Aber dennoch: in allen geht es sehr stark um das Innenleben von Frauen, und ihnen ist gemeinsam, dass sie das auch noch unheimlich lebensecht und intensiv zu schildern in der Lage sind.
Und mir faellt umgekehrt kein Fall ein, der aus weiblicher Hand stammt... werde aber auf jeden Fall weiter darueber nachdenken!
LG, Daniela
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