Julian Barnes - England, England

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Julian Barnes: England, England

Beitragvon Valentine » 17.08.2006, 11:38

Das Buch beginnt recht vielversprechend mit den Kindheitserinnerungen von Martha Cochrane: ihr Puzzle mit den englischen Grafschaften, das sie eng mit ihrem Vater verbindet; ihre Faszination bei der Landwirtschaftsausstellung; ihre eigenen Bohnenzuchtversuche und die Trennung der Eltern.


Dann schwenkt die Handlung um in die heiligen Hallen des Industriellen Jack Pitman, und sofort wird es absurd und abgehoben, Worthülse türmt sich auf Worthülse, Hauptsache aufgeblasen und fremdwortüberfrachtet. Hinzu kommt noch eine miserable Übersetzung ("flimsy" heißt soviel wie dünn oder schwach, aber ganz sicher nicht "flimsig" *argh*) Eigentlich soll es darum gehen, dass Pitman das betulich-behäbig-altmodische England in einen Themenpark verwandeln will, um das Image aufzupolieren - aber angesichts der verqueren Schreibe und der allzu starken Charakterüberzeichnung habe ich nach etwa 70 Seiten genervt abgebrochen.


LG
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Re: Julian Barnes: England, England

Beitragvon Tomke » 22.08.2006, 10:40


Hallo Valentine,


merkwürdig, mir ging es mit diesem Buch ganz genauso. Ich habe zwei Anläufe gebraucht, einmal auf E, dann auf D, aber auch ich bin über Seite 70 nicht hinausgekommmen...


Gruß
T

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Re: Julian Barnes: England, England

Beitragvon Valentine » 26.08.2006, 16:48


Hi Tomke,


schön, Dich mal wieder zu lesen :-)


Beruhigt mich, dass es mir nicht allein so ging mit dem Buch. Ich fand es sowohl inhaltlich als auch sprachlich total verquer :-/


LG
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Re: Julian Barnes: England, England

Beitragvon Daniela » 04.09.2006, 09:43


Hi ihr Zwei,
ich musste ehrlich gesagt ganz schön lange überlegen, um sicher zu sein, ob ich das Buch eigentlich wirklich gelesen habe oder nicht; mir sind dann zwar noch ein paar minimale KLeinigkeiten eingefallen, aber mehr auch nicht. Nachlesen hat dann ergeben: ich mochte es damals auch nicht besonders ;-)


LG, Daniela

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