Claudias Lesemonate

Welche Bücher hast du im vergangenen Monat gelesen? Und wie bewertet? Hier ist der richtige Platz dafür!

Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 09.01.2012, 09:13

Carola hat geschrieben:Hallo Claudia,

Dich gibt`s ja noch - freu! :D

Hallo Carola, danke, ich möchte mich hier im Forum wieder mehr zu Wort melden, nachdem ich 2011 eine Blogpause eingelegt habe.
Von Deiner langen Liste habe ich nur zwei Bücher ausgelesen:
Julian Barnes - den ich leider nicht kapiert habe :o

Ich habe es auf Englisch gelesen und beim ersten Lesen auch nicht alle Feinheiten mitbekommen. Darum werde ich das Buch nochmal auf Deutsch lesen, wenn es denn endlich in der StaBi erhältlich ist *grummel*.
Der Roman ist sehr vielschichtig, was mir sehr gut gefiel, aber beim ersten Mal habe ich nicht genau genug gelesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weiterging.

Peggy Mädler "Die Legende vom Glück der Menschen", welches mir gefallen, aber dennoch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Bei mir ehrlich gesagt auch nicht. 8-) Ich mochte das Buch ganz gern, war aber eher *meh*. Ich leide ein wenig am "DDR-Erinnerungsbuch" overload. Habe ja noch den Ruge und den Altwasser gelesen. "Der Hals der Giraffe" liegt noch auf dem SUB, da habe ich zur Zeit gar keine Lust drauf.

Sabrina Janesch "Die Katzenberge" habe ich nach 80 Seiten erstmal weggelegt. Nicht weil es mir nicht gefallen hätte, im Gegenteil, ich habe es sehr, sehr gerne gelesen, aber bei mir war zu der Zeit irgendwie so viel los, dass ich nicht dranbleiben konnte. Ich werde das Buch aber auf jeden Fall noch einmal von vorne richtig durchlesen, denn der Stil hat mir gut gefallen und die Geschichte interessiert mich sowieso, denn alle meine Großeltern kamen zwar nicht aus Schlesien, aber aus dem Sudentenland. Wie fandst Du es?


Also die Janesch war für mich eine Entdeckung. Ich weiß nicht viel über die Besiedelung, und nach dem Krieg die Vertreibung, aus dem Sudentenland (keine verwandschaftlichen Beziehungen in der Familie), von daher hat mich das Thema sehr interessiert. Ich fand es sehr gut umgesetzt, mit einer schönen Sprache. Teilweise hatte es märchenhafte Elemente, was mich auch sehr anspricht, wenn es der Autor nicht übertreibt. Ein sehr gutes Buch. Die Autorin werde ich weiterhin auf dem Radar haben

Herzliche Grüße,
Claudia
Herzliche Grüße, Claudia.
Claudia
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 09.01.2012, 10:04

Daniela hat geschrieben:Michael Wallner: Kälps Himmelfahrt
Michela Murgia: Accabadora
Volker Harry Altwasser: Letzte Fischer
Qiu Xiaolong: Blut und rote Seide

Wer gern mehr zu einem der Bücher wissen möchte, bitte melden.



Hier! Da wüsste ich gerne, wie es dir damit ging ;-)[/quote]

Liebe Daniela,

wie bestellt :D :

Michael Wallner: Kälps Himmelfahrt

Mochte ich sehr gern! Hat mich ein ganz klein wenig an den „Steingänger“ erinnert, wahrscheinlich wegen der alpinen Landschaft. Mir gefiel die ruhige und unaufgeregte Erzählweise.



Michela Murgia: Accabadora

Das war leider gar nicht meins. Mir hat die Geschichte nicht gefallen, und ich mochte die Personen nicht. Ich konnte mit dem ganzen Konzept der Accabadora nichts anfangen. Warum muss es bei den Italienern immer so dunkel und geheimnisvoll ominös zugehen? Immer diese Schweigerei und nichts sagen, nichts hören, nichts sehen? Ist wohl eine Frage des Temperaments.


Volker Harry Altwasser: Letzte Fischer

Ein sehr heterogenes Buch! Die Erzählstränge rund um Mathilde und Robert sowie den Walfang gefielen mir gut. Die Action Geschichte um Luise mochte ich gar nicht.
Und das Ende (der Überfall der Piraten, die anschließende Gefangennahme und der Tod der Seeleute) fand ich einfach misslungen. Für meinen Geschmack zu viele Handlungsstränge, die m.E. nicht hundertprozentig überzeugend miteinander verknüpft wurden. Ich fand es auch teilweise psychologisch überhaupt nicht überzeugend. Der Strang rund um das „Peter-Pan-Syndrom“ fand ich viel zu pädagogisch. Das Thema war ja bereits in der Handlung bzw. den männlichen Protagonisten angelegt. Wenn es dann auch noch auf so belehrende Weise ausformuliert wird, dann ärgere ich mich beim Lesen.



Qiu Xiaolong: Blut und rote Seide

Diese Reihe werde ich wohl nicht weiterverfolgen. Die eigentliche Krimihandlung war mir viel zu konstruiert. Es knirschte an allen Ecken und Enden.
Und das „Drumherum“ – Die Mahlzeiten, das alltägliche Leben im modernen China – trägt auch nicht über einen ganzen Roman. Ich bin wohl mit einem Kochbuch oder Reiseberichten oder Korrespondentenberichten besser bedient.

Liebe Grüße,
Claudia.

P.S. Ich muss mich erst wieder ein wenig einfinden mit dem Formatieren, Zitieren usw. Bitte noch etwas Nachsicht. Danke.
Herzliche Grüße, Claudia.
Claudia
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Dana » 11.01.2012, 11:55

Hallo liebe Claudia,

schön, dich wieder hier zu treffen :-)

Deine Liste ist wirklich beeindruckend, Hut ab!

Um dieses Buch

Claudia hat geschrieben:
Annette Pehnt. Hier kommt Michelle. Eine Campusroman. Bd. 1


schleiche ich immer noch, da ich irgendwo gelesen hatte, dass der Piper Verlag es nicht herausbringen wollte, um das Image der Autorin nicht zu "beschädigen". Ist es so schlimm, oder ist es nur etwas anderes als das, was sie bisher geschrieben hat. Ich habe bislang all ihre Bücher sehr gemocht.

LG,
Dana
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 03.02.2012, 18:58

Im Januar habe ich folgende Bücher gelesen:

Melanie McGrath: White Heat (Kindle) ****
David Abbott: Die späte Ernte des Henry Cage **
Elizabeth George: Believing the Lie *
Nicole Krauss: Das große Haus **
Stewart O'Nan: Emiliy, alone (Kindle) ****
Andrew Miller: Pure *
Herzliche Grüße, Claudia.
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 05.03.2012, 18:43

Im Februar waren's nicht wirklich viele oder "wichtige" Bücher, die ich gelesen habe. Das lag zum Teil an einer ekligen Erkältung, die mir nur kurze Konzentrationsspannen erlaubte, zum anderen an einem Todesfall in der Familie (Oma ist gestorben).
Dafür habe ich meine Bekanntschaft mit einer alten Freundin aufgefrischt: V.I. Warshawski, die Heldin in Sara Paretzkys Kriminalromanen. Ich habe die Serie eigentlich von Anfang an verfolgt. Dann aber vor einigen Jahren aufgehört, ihre Krimis zu lesen. Jetzt lese ich gerade den dritten am Stück und fühle mich so richtig wohl mit V.I. Manchmal gibt es etwas zuviel Paranoia, aber nun, die Zeiten sind hart. Paretzky vermag es, Zeitgeschehnisse (9/11 oder den Börsencrash) in ihre Romane einzuarbeiten, was mir sehr gut gefällt. Auch ihre Personenzeichnung überzeugt mich.

Gelesen habe ich also im Februar:


Lorenza Foschini: Prousts Mantel **
Yoko Ogawa: The housekeeper + The professor **
Michael Ondaatje: Katzentisch ***(*)
Sara Paretzky: Hardball ***
Herzliche Grüße, Claudia.
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 14.04.2012, 13:04

Auch im März war ich im "V.I. Warshawski" Fieber, das noch im April andauert :D

Gelesen habe ich im März:

Sara Paretsky: Body Work
Sara Paretsky: Blacklist
Annette Pehnt: Chronik der Nähe **
Sara Paretsky: Breakdown
Julian Barnes: Vom Ende der Geschichte *****

Also ziemlich viel Eskapismus und nur wenig Belletristik. Alles zu seiner Zeit...

Der Julian Barnes war jedenfalls ein Highlight! Das Buch hatte ich ursprünglich im englischen Original gelesen, wollte aber noch mal auf Deutsch lesen, da es so vielschichtig ist. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

Von dem neuen Roman von Annette Pehnt war ich doch ziemlich enttäuscht. Was natürlich an mir liegt. Ich habe einfach bei dem vielen Gequassel nicht mehr durchgeblickt. Einen "plot" hat das Buch eigentlich nicht, sondern es werden hauptsächlich Dialoge (innere und externe) beschrieben. Das ist nichts für mich, leider.
Herzliche Grüße, Claudia.
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 30.12.2013, 16:54

Das Ende eines Jahres naht, Zeit um Bilanz zu ziehen.

Gelesen: 50 Bücher
davon von Frauen geschrieben: 21
von Männern geschrieben: 26
von einem Ehepaar (Nicci French) geschrieben: 3

davon Genre-Literatur (Krimi,Thriller, Fantasy) 25
davon Belletristik 25

Lektüre 2013
1. Barbara Vine: The child's child.
2. Michael Sears: Am Freitag Schwarz
3. Amor Towles: Rules of Civility
4. Teju Cole: Open City
5. Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend
6. Ian McEwan: Sweet Tooth
7. Wilhelm Genazino: Tarzan am Main. Spaziergänge...
8. Kent Haruf: Flüchtiges Glück (Plainsong)
9. Linda Gillard: The Glass Guardian
10. Melanie McGrath: Zeichen im Schnee
11. Chris Morgan Jones: Der Lockvogel
12. Richard Ford: Kanada
13. Chris Pavone: The Expats
14. Herman Koch: Angerichtet
15. Elly Griffiths: Dying fall
16. James Salter: All That Is
17. Richard Ford: Unabhängigkeitstag
18. Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen
19. Susan Hill: Des Abends eisige Stille
20. Susan Hill: The Risk of Darkness
21. Susan Hill: Der Toten tiefes Schweigen
22. Kate Atkinson: Life after Life
23. Martin Walker: Femme Fatale
24. Lionel Shriver: Big Brother
25. Will Schwalbe: The end of your life book club
26. Stephen King: Joyland
27. Nicci French: Blue Monday
28. Ross MacDonald: Der Blaue Hammer
29. Ross MacDonald: Ein Grinsen aus Elfenbein
30. Tan Twan Eng: The Garden of Evening Mists
31. Nicci French: Tuesday's Gone
32. Stewart O'Nan: Eine Gute Ehefrau
33. M.R. Hall: The Coroner (Jenny Cooper 1)
34. Stewart O'Nan: Alle, alle lieben Dich
35. Amy Waldman: The American Architect
36. Elizabeth Wein: Codename Verity
37. Susan Hill: The Shadows in the Street
38. Susan Hill: The betrayal of Trust
39. Susan Hill: A Question of Identy
40. Robin Sloan: Mr Penumbra's 24-hour Bookstore
41. Leon De Winter: Ein gutes Herz
42. Sara Paretsky: Critical Mass
43. Nicci French: Der Glaspavillon
44. Donna Tartt: The Goldfinch
45. Josephine Tey: Daughter of Time
46. Maxim Biller: Im Kopf von Bruno Schulz. Eine Erzählung
47. Maria Semple: Where'd you go, Bernadette?
48. John Williams: Stoner
49. Louise Penny: The Murder Stone
50. Graham Joyce: Some kind of Fairy Tale

Die fett gedruckten Bücher sind meine diesjährigen Highlights, das kursiv gedruckte ein totaler Flop.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und alles Gute für 2014, vor allem Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und stets ein gutes Buch! ;)
Herzliche Grüße, Claudia.
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Tomke » 31.12.2013, 07:11

Liebe Claudia,

vielen Dank für Deine Liste! Interessant, dass da einige Bücher draufstehen, die ich auch gelesen habe und zu meinen Highlights zählte (Jenny Erpenbeck, allerdings schon im Jahr davor - und Stoner). Bei Dir sind es keine Highlights gewesen...

Dir auch alles Gute für das neue Jahr!
Tom
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Dana » 02.01.2014, 08:34

Liebe Claudia,

jetzt verfolge ich dich überall :)

Deine Liste ist beeindruckend, danke dafür! Ich bin nur auf mickrige 38 Bücher gekommen :( Aus deienr Liste kenne ich "Aller Tage Abend" von Erpenbeck, das mir sehr gut gefallen hat und "Angerichtet" von H. Koch, das mich ziemlich gut unterhalten hat.

Ich sehe, du hast schon Maxim Billers Erzählung "Im Kopf von Bruno Schulz" gelesen. Kannst du ein paar Worte darüber schreiben? Geht es um den Schriftsteller Bruno Schulz?

Vielen Dank und liebe Grüße
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 02.01.2014, 11:33

Tomke hat geschrieben:Liebe Claudia,

vielen Dank für Deine Liste! Interessant, dass da einige Bücher draufstehen, die ich auch gelesen habe und zu meinen Highlights zählte (Jenny Erpenbeck, allerdings schon im Jahr davor - und Stoner). Bei Dir sind es keine Highlights gewesen...

Dir auch alles Gute für das neue Jahr!
Tom


Lieber Tomke,

ja, bei STONER geht meine Meinung wohl eindeutig gegen den Trend. ;))
Ehrlich gesagt, konnte ich den Hype gar nicht nachvollziehen. Ich fand den Roman gut, aber keineswegs herausragend. Ich habe das Buch auf Deutsch gelesen, fand die Sprache auch sehr schön. Es lag wahrscheinlich an der Geschichte selbst, die mich nicht wirklich zu fesseln vermochte. Die Charaktere empfand ich alle wie am Reißbrett entworfen, sie wurden für mich nie Menschen aus Fleisch und Blut.

Ich wollte dieses Buch wirklich so sehr mögen. Ist mir leider nicht gelungen…
Im Hinterkopf hatte ich immer Philip Roths „Der menschliche Makel“ bzw. Tobias Wolffs „Alte Schule“ als Modelle für einen gelungenen Campusroman. Dagegen verblasste „Stoner“ leider völlig.

Der weitere Erzählstrang - das Verhältnis Stoners zu seiner Frau bzw.Tochter hat mich merkwürdig unberührt gelassen. Interessant insofern, als dass es Stoners Empfinden und Verhalten seinen Studenten und seiner Geliebten gegenüber erklärt. Aber so richtig gepackt hat es mich leider nicht.

Jenny Erpenbecks ALLER TAGE ABEND hat mir von der Sprache her gut gefallen.
Ich habe es gar nicht mehr genau im Kopf, was wohl mehr gegen mein Gedächtnis, als gegen den Roman spricht.
Herzliche Grüße, Claudia.
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 02.01.2014, 11:42

Dana hat geschrieben:Liebe Claudia,

jetzt verfolge ich dich überall :)

Deine Liste ist beeindruckend, danke dafür! Ich bin nur auf mickrige 38 Bücher gekommen :( Aus deienr Liste kenne ich "Aller Tage Abend" von Erpenbeck, das mir sehr gut gefallen hat und "Angerichtet" von H. Koch, das mich ziemlich gut unterhalten hat.

Ich sehe, du hast schon Maxim Billers Erzählung "Im Kopf von Bruno Schulz" gelesen. Kannst du ein paar Worte darüber schreiben? Geht es um den Schriftsteller Bruno Schulz?

Vielen Dank und liebe Grüße
Dana



Liebe Dana,

Danke, aber 50 Bücher empfand ich als eher unterdurchschnittlich ;)
Ich hatte mir mindestens 52 vorgenommen, also eines pro Woche.
Twitter, Tumblr und Co. nehmen zuviel meiner Zeit in Anspruch, etwas das ich dieses Jahr ändern möchte!

Zu Maxim Biller: Ich denke, es fast mehr ein Buch über Thomas Mann als über Bruno Schulz! Die „Handlung“ findet im Kopf von B.S. statt. Wobei die Anführungsstrichte schon das Problem kennzeichnen, das ich mit dem Buch hatte. Ich komme nicht sehr gut mit surrealer Literatur klar, habe es jedoch als wichtig erachtet, einmal außerhalb meiner „Komfortzone“ zu lesen. Außerdem wollte ich schon immer mal was von Maxim Biller lesen. Ein Schriftsteller, der mit „Ezra“ vor einiger Zeit ziemlich Aufsehen erregte. Mittlerweile ist dieses Buch ja aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung vom Markt genommen.

Dana, wenn Du Lust hast, schicke ich Dir „Im Kopf …“ gern zu. Ich werde es sicherlich nicht noch mal lesen. Lass es mich wissen.
Herzliche Grüße, Claudia.
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon penguin » 02.01.2014, 21:24

Liebe Claudia, ich freue mich, der Tippgeber für eines Deiner Highlights gewesen zu sein …
Leider führe ich keine Leselisten. Zwei meiner Tops waren allerdings "Die Betäubung" von Anna Enquist und "Logbuch eines unbarmherzigen Jahres" von Connie Palmen. Und natürlich O'Nans "gute Ehefrau". Leon de Winters neues Buch hingegen interessiert mich überhaupt nicht.
Ich lese gerade: Si tu passes la rivière von Geneviève Damas
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Dana » 03.01.2014, 11:52

Liebe Claudia,

Claudia hat geschrieben:
Zu Maxim Biller: Ich denke, es fast mehr ein Buch über Thomas Mann als über Bruno Schulz! Die „Handlung“ findet im Kopf von B.S. statt. Wobei die Anführungsstrichte schon das Problem kennzeichnen, das ich mit dem Buch hatte. Ich komme nicht sehr gut mit surrealer Literatur klar, habe es jedoch als wichtig erachtet, einmal außerhalb meiner „Komfortzone“ zu lesen. Außerdem wollte ich schon immer mal was von Maxim Biller lesen. Ein Schriftsteller, der mit „Ezra“ vor einiger Zeit ziemlich Aufsehen erregte. Mittlerweile ist dieses Buch ja aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung vom Markt genommen.

Dana, wenn Du Lust hast, schicke ich Dir „Im Kopf …“ gern zu. Ich werde es sicherlich nicht noch mal lesen. Lass es mich wissen.


Das klingt aber interessant. Wenn es im Kopf von Bruno Schulz spielt, kann ich gut verstehen warum der Inhalt surrealistisch ist. Er hat herrliche surrealistische Bücher geschrieben, "Zimtläden" und "Das Sanatorium zur Sanduhr" gehören zu meinen Lieblingsbücher überhaupt, obwohl ich normalerweise eher für Realismus bin :-)

Auf Maxim Biller bin auch neugierig, ich habe noch nie etwas von ihm gelesen, deswegen, würde ich gerne dein Angebot annehmen, wenn du mir das Buch leihen könntest.

Danke und schöne Grüße
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Bruna » 08.01.2014, 10:26

Hallo Caludia,

mit STONER ging es mir ähnlich wie dir. Ich kann den Hype auch nicht verstehen und die Geschichte konnte mich weder fesseln noch überzeugen.
servus aus Wien,
Bruna

derzeitige lektüre:: Hilde Spiel


zuletzt beendet:
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 03.02.2014, 09:10

Ich möchte versuchen, hier wieder regelmäßig meine gelesenen Bücher zu posten. Dann habe ich den Inhalt wenigstens noch halbwegs parat und kann etwas darüber schreiben. ;)

Im Januar habe ich folgende Romane gelesen:

Stefan Zweig: Die Schachnovelle. *****
Wie gehen Menschen mit Angst, Gefangenschaft und Terror um? Wie reagieren sie unter Druck? Stefan Zweig schreibt sehr dicht und in einer wunderschönen Sprache vom Schachduell zweier ungleicher Männer. Der perfekte Einstieg ins neue Lesejahr!

Sabine Friedrichs: Wer wir sind ****
Für dieses Mammutwerk von über 2000 Seiten habe ich (mit Unterbrechnungen) eineinviertel Jahre gebraucht. Zeit, die gut investiert war! Beeindruckend, wie Frau Friedrichs die schier unendliche Faktenfülle zum nationalsozialistischen Widerstand in ihren Roman packt. Besonders der zweite Teil, der sich mit dem Kreisauer Kreis beschäftigt, hat mir außerordentlich gut gefallen. Ein Roman, der dazu anregt, mich mit einzelnen Mitgliedern des Widerstandes näher zu beschäftigen.

Louis Begley: Erinnerungen an eine Ehe ****
Lucy de Burgh ist ein Charakter, den ich nicht gerade als liebenswürdig bezeichnen würde. Der Ich-Erzähler Phillip schreibt ihre Ehe- und Leidens(?)geschichte auf.
Obwohl die Geschichte eine ziemlich scheußliche ist, entwickelt der Roman einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Eine imho gelungene Charakterstudie.

Penelope Lively: Ammonites and Leaping Fisch: A Life in Time ***
Die 80 jährige Schriftstellerin blickt auf ihr Leben zurück. Es handelt sich jedoch weniger um eine Autobiographie als vielmehr um Erinnerungen rund um einige Gegenstände, die für sie persönlich sehr wichtig sind. So z.B. ein Schalenboden aus Ägypten (wo sie aufwuchs), den eben jene springenden Fische zieren.

Für mich wird das Thema Alter und älter werden immer wichtiger. Bei Ms. Lively habe ich hier gute Einblicke gewonnen. Ihre Romane kann ich auch sehr empfehlen!

Mit in den Februar nehme ich: Charles Frazier: Dreizehn Monde. Das buch liegt seit 2007 auf meinem SUB. Es wird Zeit! Habe jetzt ca. 2/3 gelesen und bin sehr angetan von diesem Roman.
Herzliche Grüße, Claudia.
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 01.03.2014, 18:50

Hallo zusammen,

im Februar habe ich die folgenden Romane gelesen:

Charles Frazier: Dreizehn Monde *** (Ü: Sabine Lohmann und Andreas Gressmann)

Der historischer Roman hat den „trail of tears'“ zum Hintergund, die Vertreibung der nordamerikanischen nativen Völker aus ihren angestammten Gebieten. Dan Cooper wird als 12 jähriger Junge von seinen Verwandten an einen Händler verkauft, der eine Handelsstation im Westen von South Carolina betreibt. Dan wird von dem ansässigen Häuptling adoptiert und setzt sich zeitlebens für die Rechte der Indianer ein.

Mir hat der Roman gut gefallen, trotz einiger Längen. Allerdings kommt er imho nicht an „Unterwegs nach Cold Mountain“ heran.

Elly Griffiths: The Outcast Dead ***

Kennt Ihr das? Die Protagonisten einer Krimi-Reihe wachsen einem mehr und mehr ans Herz. Sie werden allmählich wichtiger als die eigentliche Handlung. So ergeht es mir auch mit der Ruth-
Galloway-Serie von Elly Griffiths. Ruth ist forensische Archäologin und die Romane spielen an Norfolks Küste. Zwei weitere Details, die mir unglaublich gut gefallen!

Andreas Maier: Die Straße **(*)

Das war nicht mein Roman. Ich habe sogar Probleme, dieses Buch als „Roman“ zu bezeichnen. Für mich handelt es sich eher um eine soziologische Studie der Wetterau in schöne Sprache verpackt.
Für mich nur interessant insofern, als dass Maier und ich in etwa gleichaltrig sind und das Buch daher einen relativ hohen Wiedererkennungswert für mich hat.

Frauke Geyken: Freya von Moltke. Ein Jahrhundertleben ****

Eine faszinierende Frau, sehr schön von Frau Geyken niedergeschrieben. Sehr empfehlenswert für Leser, die sich (wie ich) weiter mit dem Kreisauer Kreis bzw. dem Widerstand gegen Hitler beschäftigen möchten.

Eugen Ruge: Cabo de Gata **(*)

Mir hatte „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ ausnehmend gut gefallen, leider fiel dieser Roman dagegen ab. War nicht schlecht, habe mich beim Lesen aber öfters gefragt „Worum geht’s hier eigentlich? Was will mir Ruge denn sagen?“

Flop des Monats:
Robert Galbraith (ja genau, die) (Ü: Wulf Bergner, Christoph Göhler und Kristof Kurz) „Der Ruf des Kuckucks“. Nach ca. 150 Seiten hatte mich dieser „Krimi“ so überhaupt nicht gefangen genommen. Daher: Abbruch.

Angefangen habe ich nun von Robert Harris „Intrige“ (Ü: Wolfgang Müller)
Der Thriller beschäftigt sich mit der Dreyfus-Affäre. Bin bislang angetan.
Herzliche Grüße, Claudia.
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 12.05.2014, 11:24

Hallo zusammen,

jetzt sind schon wieder zwei Monate vergangen, ohne dass ich hier meine gelesenen Bücher gepostet habe.
Das hole ich hiermit nach, allerdings bin ich nicht dazu gekommen, etwas näheres dazu zu schreiben.

Fiona McFarlane: The Night Guest ***
Anna-Katharina Fröhlich: Der schöne Gast ****
Sara Gran: Die Stadt der Toten **(*)
Larry Watson: Let Him Go ****
Thomas Willmann: Das finstere Tal **
Elizabeth Gilbert: The signature of all things ****
Toni Morrison: Home ****
Nathan Dylan Goodwin: Hiding the Past *
Louise Penney: The Brutal Telling ***(*)

Seit ich den Krimi von Louise Penney beendet hatte, bin ich in ein kleines Leseloch gefallen, das ich mit Leseproben auf dem Kindle gefüllt habe. So richtig Lust, etwas Neues anzufangen hatte ich bislang nicht. Bis gestern. Ich habe jetzt mit Vikram Seths 2000 Seiten Epos "Eine Gute Partie" begonnen. Nach den ersten 110 Seiten kann ich sagen, dass es mir gefällt. ;) Mal schaun, ob ich die Ausdauer besitze, dran zu bleiben.
Herzliche Grüße, Claudia.
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Dana » 15.05.2014, 10:31

Liebe Claudia,

danke, dass du uns an deine Lektüren teilnehmen lässt. Wie öfters gibt es bei uns beiden mal wieder Gemeinsamkeiten:

Anna-Katharina Fröhlich: "Kream Korner" hatte ich damals sehr gerne gelesen und hatte nun ein bisschen "Angst" vor dem 2. Buch. Wenn duihm 4 Sternchen gewährst, kann ich getrost zugreifen :)

Toni Morrison: Werde ich auf jeden Fall auch lesen :)

LG,
Dana

Claudia hat geschrieben:Hallo zusammen,

jetzt sind schon wieder zwei Monate vergangen, ohne dass ich hier meine gelesenen Bücher gepostet habe.
Das hole ich hiermit nach, allerdings bin ich nicht dazu gekommen, etwas näheres dazu zu schreiben.

Fiona McFarlane: The Night Guest ***
Anna-Katharina Fröhlich: Der schöne Gast ****
Sara Gran: Die Stadt der Toten **(*)
Larry Watson: Let Him Go ****
Thomas Willmann: Das finstere Tal **
Elizabeth Gilbert: The signature of all things ****
Toni Morrison: Home ****
Nathan Dylan Goodwin: Hiding the Past *
Louise Penney: The Brutal Telling ***(*)

Seit ich den Krimi von Louise Penney beendet hatte, bin ich in ein kleines Leseloch gefallen, das ich mit Leseproben auf dem Kindle gefüllt habe. So richtig Lust, etwas Neues anzufangen hatte ich bislang nicht. Bis gestern. Ich habe jetzt mit Vikram Seths 2000 Seiten Epos "Eine Gute Partie" begonnen. Nach den ersten 110 Seiten kann ich sagen, dass es mir gefällt. ;) Mal schaun, ob ich die Ausdauer besitze, dran zu bleiben.
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Ich lese gerade:

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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 04.07.2014, 10:37

Hallo zusammen,

ich fasse den Mai und den Juni zusammen, da ich den größten Teil dieser Zeit mit
Vikram Seths „Eine gute Partie“ verbracht habe. Ich möcthte hier 4* vergeben.
Streckenweise fand ich den Roman einfach zu ausgewalzt und langatmig. Damit meine ich nicht unbedingt die Auslassungen zu Landreform, Religion oder Politik. Das habe ich teilweise ganz gern gelesen. Was mir allerdings fehlte (gerade bezogen auf die Länge des Romans): Das Ausleuchten der einzelnen Charaktere kam mir viel zu kurz. Das waren eigentlich alles zweidimensionale Geschöpfe. Stereotypisch Mrs Mehra und ihre rot anlaufende Nase.
Na, jedenfalls freue ich mich auf die Fortsetzung, die wohl 2015 hoffentlich erscheinen wird. Diesmal werde ich allerdings auf dem Kindle lesen!

Nach diesem Kraftakt war mir nach „leichter“ Lektüre zu Mute.
Da Stephen King mit „Mr Mercedes“ (2*) einen neuen Thriller herausbrachte, brauchte ich auch nicht lange zu überlegen, was ich als nächstes lesen wollte.
Leider war ich nicht nur ziemlich enttäuscht, sondern habe mich sogar wider Erwarten ziemlich gelangweilt.

Das ging mir auch mit Christoph Peters' „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“(2*) nicht viel anders. (Was ist los mit mir??) Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, da mir „Mitsukos Restaurant“ so ausnehmend gut gefiel. Vielleicht habe ich aber auch mit zuwenig Konzentration gelesen, da ich nach wenigen Seiten die einzelnen japanischen Charaktere nicht mehr auseinanderhalten konnte und zu faul war, noch mal neu anzufangen.

Sue Graftons „S is for Silence” (3*) habe ich dagegen sehr gern gelesen. Ein ungeklärter Mord aus dem Jahr 1953 wird neu aufgerollt. Kinsey Milhoune ermittelt in einem spannenden Fall. Mir gefiel sehr, wie die beiden Zeitebenen (1953 und die „Gegenwart“ von 1987) miteinander verknüpft werden.

Ein weiterer Krimi von Dana Stabenow „A cold day for murder. Kate Shugak #1) (1*) war für mich leider Zeitverschwendung. Der einzige Lichtblick hier war der Ort der Handlung, ein Nationalpark in Alaska.

Charles Portis: True Grit (3*) Genrefiction (Western) ist für mich ungewohnt, hat mir aber gut gefallen. Die 14-jährige Mattie macht sich auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters und wird dabei von einem zwielichtigen US Marshal und einem Texas Ranger begleitet und unterstützt. Den Film möchte ich mir nun auch noch anschauen.

(Tut mir Leid wg. der Formatierung, aber das ist leider ein einziger Albtraum!!)
Herzliche Grüße, Claudia.
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 07.08.2014, 09:28

Hallo zusammen,

Im Juli habe ich nicht viel gelesen (Fußball-WM!)

J. Courtney Sullivan: Sommer in Maine (Ü.: Henriette Heise) (3-4*)

Alice, Kathleen, Maggie, Ann-Marie. Vier Frauen, drei Generationen. Das verbindende Element ist, neben den Famililienbanden, das Sommerhaus der Familie.

Ein Frauen- und Unterhaltungsroman im besten Sinne, der mir Spaß gemacht hat beim Lesen. Auch wenn die Autorin dazu neigt, ihr Personal zu eindimensional zu zeichnen. Hier störte es mich gar nicht. Ein sehr schönes Sommerbuch.


Anna Quindlen: Still Life with Bread Crumbs (3-4*)

Rebecca Winter war einst eine gefeierte Fotografin, bevor sie finanzielle Schwierigkeiten dazu zwangen, ihr Appartment in der New Yorker Park Avenue unterzuvermieten. Sie zieht in ein heruntergekommes Wochenendhaus in den Wäldern New Yorks.
Dort findet sie auf ihren Spaziergängen seltsame Kreuze, geschmückt und auf ihre Art geheimnisvoll, die sie zu einer neuen Fotoserie animieren.

In Rückblenden erzählt der Roman von Rebeccas Widerling von Ehemann, ihrem Verhältnis zu ihren kranken und senilen Eltern und zu Ben, ihrem Sohn. Sie lernt Jim kennen, einen Dachdecker, der sich um ihre Hütte kümmert.

Dieser Roman hat alle Zutaten, um bei einer weniger erfahrenen Autorin wie Quindlen zu einem Kitschbuch zu verkommen. Sie erzählt jedoch souverän von Rebeccas Entwicklung in einer neuen und fremden Umgebung. Das happy end hat mich überhaupt nicht gestört. Ich möchte den Roman sehr gern empfehlen!

Und noch einen Ratgeber: Toss the Gloss: Beauty Tips, Tricks & Truths for Women 50+ von Andrea Q. RobinsonGefiel mir gut – beinhaltete die erhofften Infos, die ich auch im Alltag verwenden kann.
Herzliche Grüße, Claudia.
Claudia
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 30.12.2014, 15:39

Ich hole hiermit den Rest des Jahres in einem Rutsch nach
Habe es leider versäumt, hier regelmäßig einzutragen, was ich gelesen habe.

J. Courtney Sullivan: The Engagements ****
Daniel Woodrell: In Almas Augen *
Ruth Ozeki: Geschichte für einen Augenblick ****
Ian McEwan: The Children Act ***
Charles Frazier: Ins Dunkel hinein **
Joanna Rakoff: My Salinger Year ****
Stuart O'Nan: Die Chance *
Sali Hughes: Pretty Honest ****
Sarah Waters: The Paying Guests **
Harriet Evans: A Place for us ***
Mary Lawson: Rückkkehr nach Crow Lake **
Rita Mae Brown: Die Geburtstagskatze (O: Cat of a Century) **
Rita Mae Brown: Mausetot (O: Hiss of Death) **
Emma Healey: Elizabeth wird vermisst ****
Jan Seghers: Die Sterntaler-Verschwörung ***
Gillian Flynn: Sharp Objects ****
Linda Grant: Upstairs at the party *****
J. Jefferson Farjeon: Mystery in White ***


Etwas Statistik:
Insgesamt gelesen: 43 Bücher
davon von Männern geschrieben: 17
davon von Frauen geschrieben: 26

Belletristik: 29
Krimis: 12
Sachbuch: 1
Biografie: 1

Meine Tops und Flops schreibe ich in den entsprechenden Thread.
Herzliche Grüße, Claudia.
Claudia
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 02.02.2015, 08:56

Im Januar 2015 habe ich die folgenden Romane gelesen:

Curtis Sittenfeld: Sisterland
Sue Grafton: W is for Wasted
Louis Begley: Zeig dich, Mörder
Penelope Lively: The house in Norham Gardens
Patrick Ness: The Crane Wife
(Gesamt ca. 1678 Seiten)
Herzliche Grüße, Claudia.
Claudia
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 04.03.2015, 13:20

Hallo zusammen,

Im Februar habe ich die folgenden Romane gelesen:
Besonders „Familiensilber“ von Sabine Friedrich hat mir sehr gut gefallen.
Aber auch der Roman von P. Manseau war für mich eine Entdeckung.

Peter Manseau: Die Bibliothek der unerfüllten Träume
Susan Hill: The Soul of Discretion (Serrailler 8)
Sabine Friedrich: Familiensilber
Teju Cole: Every Day is for the Thief
T.C. Boyle: Hart auf Hart
Gesamt: 1906 Seiten
Herzliche Grüße, Claudia.
Claudia
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 03.04.2015, 12:10

Im März habe ich folgendes gelesen:

Sue Grafton: V is for Vengeance
Ursula Ackrill: Zeiden, im Januar
Amos Oz: Judas
John Williams: Butcher's Crossing
Elly Griffiths: The Ghost Fields

"Butcher's Crossing" hat mir so viel besser gefallen als "Stoner". Ein packender und ergreifender Roman.
Durch "Zeiden" habe ich mich durchgequält. Eine reine Willensleistung. Viel zu zersplittert und als Roman nicht gelungen.
Herzliche Grüße, Claudia.
Claudia
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Re: Claudias Lesemonate

Beitragvon Claudia » 03.05.2015, 19:35

Im April waren es auch wieder fünf Bücher, die ich gelesen habe:

Karim Miské: Arab Jazz (Entfliehen kannst Du nie)
Dörte Hansen: Altes Land
Eliott Pattison: Mandarin Gate
Raif Badawi: 1000 Peitschenhiebe. Weil ich sage, was ich denke.
Ulrich Raulff: Wiedersehen mit den Siebzigern

Besonders Ulrich Raulffs schmales Buch hat mich begeistert. Habe sein "Kreis ohne Meister" über Stefan Georges Nachwirken in der Geistesgeschichte bestellt. Tomke, kennst Du es zufällig?

Karim Miskés Krimi ist auch großartig. Vielleicht etwas zu langatmig, aber sehr genau die Stimmungen in den Pariser Vorstädten wiedergebend. Der deutsche Titel ist furchtbar. Darum habe ich das Original zuerst genannt.
Herzliche Grüße, Claudia.
Claudia
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