Bertrams Leselisten

Welche Bücher hast du im vergangenen Monat gelesen? Und wie bewertet? Hier ist der richtige Platz dafür!

Bertrams Leselisten

Beitragvon Bertram » 23.11.2014, 23:37

2013:
Daniel Galera: Flut 5*
Andréa del Fuego: Geschwister des Wassers 4*
Jorge Amado: Nächte in Bahia 3*
Marion Amann: Das springende Pferd 3,5*
Robert Walser: Der Spaziergang 3,5*
David Safier: Mieses Karma 2,5*
Heinrich Steinfest: Der Tortengräber 3*
Peter Henisch: Vom Wunsch, Indianer zu werden 5*
Eveline Hasler: Mit dem letzten Schiff 2,5*
John Lancaster: Kapital 3,5*
Arno Geiger: Alles über Sally 3,5*
Michail Bulgakow: Meister und Margarita 4*
Abdel Sellou: Einfach Freunde 3,5*
Andrej Blatnik: Der Tag, an dem Tito starb 2,5*
Jani Virk: Sergijs letzte Versuchung 1,5*
Michael Köhlmeier: Die Abenteuer des Joel Spazierer 5*
Rolf Dobelli: Die Kunst des klaren Handelns 3,5*
John L. Parker: Cassidys Lauf 3*
John Burnside: Glister 4*
Ulla Hahn: Das verborgene Wort 5*
Zuletzt geändert von Bertram am 16.03.2015, 20:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Bertrams Leselisten

Beitragvon Bertram » 23.11.2014, 23:50

2014
Zero von Marc Elsberg 4*
Was gewesen wäre von Gregor Sander 5*
Frequenzen von Clemens J. Setz 3,5*
Tage im Juni von Gernot Bakker 3*
Schloss aus Glas von Jeannette Walls 5*
Versuch über den stillen Ort von Peter Handke 2*
Der fernste Ort von Daniel Kehlmann 4*
Der kurze Brief zum langen Abschied von Peter Handke 3,5*
Die Walsche von Joseph Zoderer 3,5*
Der Glücksmacher von Thomas Sautner 3*
Gefühlte Nähe - Roman in 23 Paarungen von Harald Martenstein 2,5*
Das größere Wunder von Thomas Glavinic 3,5*
Die Erfindung der Kindheit von Alejandro Zambra 4*
Wenn nicht, dann jetzt von Edgar Rai 4*
Mein Name ist Luz von Elsa Osorio 3,5*
Raum von Emma Donoghue 5*
Die sterblich Verliebten von Javier Marias 3,5*
Der Geliebte der Mutter von Urs Widmer 3,5*
Hasenleben von Jens Steiner 3,5*
Inneres Land von Maria Barbal 3,5*
Mutter töten von Jürg Amann 4*
Landschaften einer fernen Mutter von SAID 2,5*
Ich verfluche den Fluss der Zeit von Per Petterson 3,5*
Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel von Moritz Rinke 4*
Alles Fleisch ist Gras von Christian Mähr 2,5*
Zuletzt geändert von Bertram am 16.03.2015, 20:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Bertrams Leselisten

Beitragvon Bertram » 15.01.2015, 21:25

2015
Donna Tartt: Der Distelfink 5*
Ein reiche Sprache - dicht, intensiv, elegant fließend; ohne sie wäre das langsame Erzähltempo auch nicht zu ertragen. Ein Buch wie ein Gemälde. In den 5*-Rang kam es aber erst mit den Betrachtungen am Schluss, die tiefe Blicke in tiefe Abgründe ermöglichen und dem über 1000seitigen Bemühen erst einen Sinn geben.
Robert Seethaler: Der Trafikant 4*
Der sprachliche Abstieg nach der Tartt tat schon ein wenig weh. Auch die Haltung zum Text lange nicht klar. (Ist das als Satire gedacht). Aber die Figur des klug-einfältigen Franz und der immer dichter werdende Plot und die Schilderungen der Stadt und das langsame Einsickern des Nazi-Giftes haben dann doch überzeugt.
Wolf Haas: Brennerova 3*
Wenn der bekannten coolen Brenner-Erzählsprache kein ebenso cooler und spannender Plot beigestellt wird, wird das ganze ein wenig aufgesetzt. Es kann die hohen Erwartungen nicht erfüllen, macht aber trotzdem noch großen Spaß, es zu lesen.
Michael Köhlmeier: Zwei Herren am Strand 4*
Ein feines Lesevergnügen, das mich vor allem neugierig machte auf die Protagonisten - selten so viel gegoogelt nebenher, auch um herauszufinden, welche Personen es wirklich gab. Das Buch lässt viel Raum für eigene Interpretationen, hat mich oft auch berührt - der Mut der beiden, sich dem Leben zu stellen; und die Erkenntnis, dass man aufgrund herausragender Fähigkeiten auch besondere Aufgaben gestellt bekommt, denen man sich nicht entziehen kann.
Wolfgang Herrndorf: Tschick 3,5*
Das Buch hätte ich noch lieber als Jugendlicher gelesen, als Erwachsener lässt man sich gerne mitnehmen auf diese Reise, eine gewisse kritische Distanz bleibt aber. Das schmälert etwas das Lesevergnügen.
Halligrimur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen 4*
Schwer zu sagen, welchen Maßstab man an dieses Buch legen soll: objektiv betrachtet ist der Plot nicht alltagstauglich, die Figuren reines Klischee und die Sprache an den Haaren herbeigezogen. Aber wenn man das als Stilmittel einmal akzeptiert ist es sehr unterhaltsam und in sich stimmig.
Peter Bieri:Eine Art zu leben Über die Vielfalt menschlicher Würde 5*
Den vielfach verwendeten und gedehnten Begriff der Würde bürstet Bieri gegen den Strich, klopft ihn ab und unternimmt verschiedentliche Belastungsproben - und er hält stand. So wird die Würde als Lebenshaltung und Instrument der Analyse menschlicher Charakterstärke zu einem Grundpfeiler, den ich nicht mehr missen möchte.
Dabei schreibt Bieri mit einer Klarheit, die ungemein wohl tut, aber auch mit einem sehr belletristischen Zugang zu einem Sachthema. Er erfindet Figuren, die er verschiedene Denkmodelle ausprobieren lässt und verwendet sehr viele Beispiele aus der Literatur, deren Figuren er auch weiterschreibt.
Zuletzt geändert von Bertram am 16.03.2015, 20:10, insgesamt 3-mal geändert.
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