Lesebilanz Valentine

Welche Bücher hast du im vergangenen Monat gelesen? Und wie bewertet? Hier ist der richtige Platz dafür!

Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 03.03.2011, 14:27

FEBRUAR 2011

Wolfram Fleischhauer - Drei Minuten mit der Wirklichkeit ***(*)
Abgründe der Familiengeschichte, ein rätselhafter Geliebter - und der argentinische Tango. Eine spannende Liebes-, Familien- und Selbstfindungsgeschichte mit einer überraschenden Wendung zur jüngeren argentinischen Geschichte hin. Kleinere Längen, aber empfehlenswert.

Kerstin Gier - Saphirblau ***(*)
Der Mittelteil der Zeitreise-Trilogie um Gwendolyn und Gideon hat ein paar kleine Schwächen, liest sich aber trotzdem flott, spannend und witzig.

Kathy Hepinstall - Ein Hauch von Bittermandel ***
Zwei Kinder fürchten, dass ihr neuer Stiefvater ihnen nach dem Leben trachten - hätte einer dieser tollen, skurrilen Coming-of-Age-Romane aus den USA werden können, versteigt sich aber zu einer eher unglaubwürdigen Geschichte.

Kerstin Gier - Smaragdgrün ****
Bis Gideons und Gwendolyns Zeitreisemission zu Ende gebracht ist, haben die beiden noch einige Abenteuer zu bestehen. Wunderbare Wegschmökerlektüre in toller Ausstattung, an deren Ende man die liebgewonnenen Protagonisten ein bisschen vermisst.

Jonathan Safran Foer - Extremely loud and incredibly close *****
Der neunjährige Oskar versucht zwei Jahre nach den Anschlägen den Tod seines über alles geliebten Dads im World Trade Center zu verarbeiten, indem er nach dem passenden Schloss zu dem Schlüssel sucht, den er in den Sachen seines Vaters gefunden hat. Ein sehr ungewöhnliches, mitreißendes, aufrüttelndes, graphisch toll gestaltetes Buch, das mich unglaublich berührt und bewegt hat (wie schon lang keines mehr).

C.C. Humphreys - Die Hand der Anne Boleyn *
Dieses Buch über den französischen Henker, der eigens zur Hinrichtung der zweiten Frau von Heinrich VIII. engagiert wurde, konnte mich leider überhaupt nicht fesseln.

Andreas Brandhorst - Äon **(*)
Mystery-Thriller, der klasse anfängt und immer stärker abbaut bis zum bescheuerten Schluss.

Nossrat Peseschkian - Das Geheimnis des Samenkorns. Positive Stressbewältigung ****
Ich mag keine Selbsthilfebücher, aber dieses Buch über den Umgang mit Stresssituationen hat mir sehr gut gefallen. Anhand von kleinen märchenhaften Geschichten und Fallbeispielen werden Stress- und Konfliktsituationen geschildert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, die wirklich machbar sind. Sehr verständlich geschrieben, tolle Denkanstöße.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 31.03.2011, 11:17

Michael Dibdin - Vendetta ****(*)
Wieder ein toller Fall für Aurelio Zen - Stimmung, Spannung und Humor sorgen für großes Lesevergnügen, wenn man von einem Krimi nicht nur Action erwartet.

Ralf Isau - Messias ****
In einem irischen Kaff kehrt der Messias wieder - ein Wunder oder Betrug? Spannender Mystery-Kirchen-Thriller.

Luís Miguel Rocha - The Last Pope ***
Einigermaßen spannender Kirchenthriller um den Tod von Johannes Paul I. und die Geheimloge P2, Manko sind die sehr flachen Figuren.

Gisa Klönne - Unter dem Eis ****
Zwei verschwundene Personen, zwei Ermittler, die früher ein Team waren, zwei Kontinente, ein heißer Sommer - ein gelungener deutscher Krimi!

Elizabeth Knox - The Vintner's Luck ***(*)
Ein französischer Winzer bekommt Besuch von einem Engel, jedes Jahr am gleichen Tag. Originelle Geschichte, sehr schöne Sprache, teils aber leicht konfus, was leider Abzug in der Gesamtnote bedeutet.

Michael Dibdin - Cabal ****
Auch der 3. Fall für Aurelio Zen ist wieder ein Hochgenuss, diesmal hat er es mit einem rätselhaften Todessturz im Vatikan und einer merkwürdigen Geheimorganisation zu tun. Krimi mit Klasse.

Erich Kästner - Als ich ein kleiner Junge war ****(*)
Auch autobiographisch ist Kästner einfach toll zu lesen. Ironisch, nostalgisch, wortgewandt und witzig.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 05.05.2011, 13:22

APRIL 2011

Ken Follett - Sturz der Titanen ***(*)
Der erste Teil von Folletts geplanter Jahrhundert-Trilogie. Ein typischer Follett und ein spannendes Bild der ersten beiden Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Bis auf ein paar länglich geratene Schützengrabenszenen flott zu lesen.

Robert Löhr - Das Erlkönig-Manöver ****
Dichterfürsten in geheimer Mission. Ein herrlich bekloppter Lesespaß mit Schiller, Goethe und einigen anderen Schwergewichten der deutschen Literatur in den Hauptrollen, beim Versuch, den Sohn Ludwigs XVI. von Frankreich auf den Thron zu bringen.

Diana Gabaldon - An Echo in the Bone ****
Der 7. Band der Saga um Jamie und Claire verwirrt anfangs mit einer Riesenfülle an Personal, machte aber Freude beim Lesen. Prallvoll mit Liebe, Krieg, Humor und Gefühl.

Michael Dibdin - Dead Lagoon ****(*)
Aurelio Zen ist diesmal in seiner Heimatstadt Venedig zugange und muss sich nicht nur mit einem komplizierten Mordfall und vermeintlichen Gespenstern im Haus einer alten Contessa herumschlagen, sondern auch mit den Geistern aus seiner eigenen Vergangenheit. Großartig, spannend und äußerst atmosphärisch.

Martina André - Die Gegenpäpstin ***
Routinierter Kirchenthriller um eine Nachfahrin Maria Magdalenas und einen verblendeten Geheimbund. Nicht unspannend, aber auch nichts Besonderes.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 01.08.2011, 09:25

Erst mal zwei Monate Nachtrag:

MAI 2011

Jean Plaidy - Uneasy Lies the Head ***
Die Herrschaft von Heinrich VII. von England im Zeitraffer. Ganz okay, aber etwas hölzerne Dialoge und blasse Charaktere

Kai Meyer - Das Buch von Eden **
Ein zusammengewürfeltes Trüppchen versucht die "Lumina", eine Pflanze, die aus dem Paradies stammt, an ihren Ursprungsort zurückzubringen. Nette Idee, plätschert aber eher fade dahin und hat mich nicht genug interessiert, dass ich zu Ende gelesen hätte.

Michael Dibdin - Così fan tutti ****
Aurelio Zen, ins vermüllte Neapel strafversetzt, ermittelt im Umfeld des organisierten Verbrechens. Nett die Hommage an Mozarts Oper "Così fan tutte". Nicht der allerbeste Band der Reihe, aber trotzdem gut.

T.H. White - Der König auf Camelot ***
Whites schräge Nacherzählung der Artussage konnte mich nur anfangs begeistern, dann wurde es unübersichtlich und ein bisschen öde.

Ewald Arenz - Der Teezauberer ***(*)
Ein hübsches Märchen für Erwachsene über Tee, Bücher und Träume, die Wirklichkeit werden.

Jasper Fforde - One of our Thursdays is missing ****
Literaturdetektivin Thursday Next ist wieder da - oder zumindest ihre Vertretung. Ich liebe Ffordes durchgeknallte Buchwelt, habe hier aber die Original-Thursday ein wenig vermisst.


JUNI 2011

Peter Ackroyd - The Life of Thomas More ****(*)
Großartige Biographie eines interessanten Mannes, wunderbar lebendig geschrieben.

Michael Dibdin - A Long Finish ****
Ein toter Winzer, ein angeblich unschuldiger Verdächtiger, eine fiese Erkältung, anonyme Anrufe und dann auch noch eine zweite Leiche - Aurelio Zen ist ziemlich beschäftigt in diesem Band, der auch wieder großen Spaß gemacht hat.

Dan Simmons - Drood ***(*)
Schriftsteller Wilkie Collins verdächtigt Charles Dickens, ein Mörder zu sein. Atmosphärischer Wälzer um Schriftstellerei, die Londoner Unterwelt und eine rätselhafte Gestalt namens Drood, die teilweise ein wenig aus dem Ruder läuft.

Guy Browning - Never hit a jellyfish with a spade ***(*)
Kolumnen über den Umgang mit den großen und kleinen Herausforderungen des Alltags. Sehr witzig, very British, aber eher zum häppchenweisen Lesen empfohlen, sonst nutzt sich der Humor doch ein wenig ab.

Alfred Komarek - Polt ****
Der österreichische Ex-Kommissar Simon Polt ist wieder da. Zwar außer Dienst, aber diesmal selbst des Mordes verdächtigt. Ein schöner kleiner Krimi mit viel Herz.

Kai Meyer - Das Gelübde ***
Die stigmatisierte Nonne Anna Katharina Emmerich und der freidenkerische Dichter Clemens Brentano schließen eine ungewöhnliche Freundschaft. Dieser Aspekt ist schön dargestellt, Annas Visionen und die phantastischen Elemente fand ich aber überzogen.

Agatha Christie - 16 Uhr 50 ab Paddington ****
Britischer Krimi-Kult-Klassiker - Miss Marple macht einfach Spaß.

Alon Schmuckler - Requiem für Theophil ***
Mozarts Tod als inszenierter Marketing-Gag - eine tolle Grundidee, die leider etwas zu trocken umgesetzt wurde.

Peter Freudenberger - Stiller und die Finsternis ***(*)
Ein Toter im "Rittersaal" eines Aschaffenburger Gesellschaftsclub gibt nicht nur der Polizei Rätsel auf - auch die beiden Journalisten "Sankt Peter und Paul" ermitteln wieder. Netter Lokalkrimi.

Michael Dibdin - Blood Rain ****
Ein besonders gefährlicher Fall für Zen - er gerät ins Fadenkreuz rivalisierender Mafiaclans. Spannend und ziemlich düster.

John Madison - Nothing for ungood ***(*)
Ein Amerikaner in Deutschland bloggt über die seltsamen Angewohnheiten der Deutschen. Ganz witzig als Zwischendurchlektüre.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 01.08.2011, 12:28

JULI 2011

Ulla Hahn - Das verborgene Wort ****
Kindheit und Jugend in einem rheinischen Dorf sind nicht einfach, wenn man "anders" ist wie Hilla, die begeistert liest und lernt. Großartig, auch beim zweiten Durchgang.

Jean Plaidy - Katharine, the Virgin Widow ***(*)
Die Geschichte der Katharina von Aragon, der ersten Frau Heinrichs VIII. Streckenweise ein wenig zäh.

Michael Dibdin - And then you die ***(*)
Nach einem Anschlag, den er nur knapp überlebt hat, langweilt sich Aurelio Zen am Strand, bis im Liegestuhl neben ihm ein Toter gefunden wird und er erneut um sein Leben fürchten muss. Spannend und atmosphärisch, schwächelt aber ein bisschen in Plot und Charakterzeichnung.

Ulla Hahn - Aufbruch ****(*)
Hilla bekommt die Chance, ihr Abitur nachzuholen - und auch das Leben hält einige teils harte Lektionen für sie bereit. Erneut wunderbar geschrieben und beobachtet, Ulla Hahn schafft überzeugend die Synthese aus dörflichem Proletentum und Hillas hochfliegender Gedankenwelt.

Danielle Steel - Schwesterherzen **
Eine wahre Schnulze des Grauens. Steel lässt kein Klischee aus, haarsträubend! Den 2. Stern in der Bewertung gibt es daher auch nur, weil wir im Literaturschock-Forum so viel Spaß in meinem "Live-Quäl-Blog" hatten :lol:

Hilary Mantel - Wolf Hall ***(*)
Preisgekrönter Historienroman (Booker Prize 2009) über Thomas Cromwell und Heinrich VIII., der sich etwas sperrig und anspruchsvoll gibt, mit genügend Zeit zum Lesen aber durchaus Freude macht
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 22.09.2011, 12:28

AUGUST 2011

Michael Dibdin - Medusa ****
Ein Leichenfund in einem Alpentunnel führt Zen nach Südtirol und in die politische Vergangenheit Italiens. Spannend, wie immer.

Connie Willis - Doomsday Book *****
Geniale Zeitreisegeschichte. Eine Historikerin reist zu Forschungszwecken ins 14. Jahrhundert, doch es kommt zu technischen Problemen und ihre Rückkehr ist gefährdet. Spannend, witzig, originell.

Jean Plaidy - The Shadow of the Pomegranate ***
Katharina von Aragon ist bei Heinrich VIII. in Ungnade gefallen, weil sie ihm nicht den ersehnten Sohn schenken kann. Etwas lahmer, wenngleich geschichtlich korrekter Historienroman.

Jörg Maurer - Föhnlage ****
Satirisch angehauchter Alpen-Krimi, den ich deutlich witziger fand als erwartet.

Michael Dibdin - Back to Bologna ****(*)
Ein toter Fußballmanager, ein singender Fernsehkoch, eine Koryphäe von Semantikprofessor und Zoff mit der Freundin beschäftigen Zen in diesem Band. Klingt kurios, ist es auch, macht aber jede Menge Spaß.

Sandra Brown - Eisnacht ***
Einigermaßen spannender, aber klischeebeladener Blizzard-Thriller.

Tanguy Viel - Paris-Brest **(*)
Überambitionierte Familiengeschichte. Ganz nette Ansätze, will stilistisch aber viel zu viel.

Ralf Isau - Die unsichtbare Pyramide ***(*)
Wieder einmal muss die Welt vor der Zerstörung gerettet werden, und wieder einmal kriegt Isau das ziemlich spannend und originell hin. Hat aber die eine oder andere Länge.

Mari Strachan - Die Welt summt in b-moll ****
Ein Mädchen, das nicht in seine Heimat passt, ein verschwundener Mann und Familiengeheimnisse, die unter Verschluss gehalten werden sollen. Schöne Coming-of-Age-Geschichte aus einem walisischen Bergbaukaff in den 50ern.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 30.09.2011, 09:40

SEPTEMBER 2011

Andreas Steinhöfel - Der mechanische Prinz ***(*)
Max ist ein "Egalkind" - seine Eltern kümmern sich kaum um ihn, und er ist ziemlich unglücklich. Eines Tages bringt ihn ein goldenes U-Bahn-Ticket in eine andere Welt und auf Entdeckungsreise zu sich selbst. Schöner Ansatz, mir aber etwas zu plakativ umgesetzt.

Michael Dibdin - End Games ****
Aurelio Zens leider letzter Fall führt ihn ins Hinterland von Kalabrien, um einen brutalen Mord an einem Amerikaner aufzuklären. Spannend, witzig, toll.

Klaus Kordon - Die Zeit ist kaputt ****(*)
Schöne Biographie über Erich Kästner, sehr lesenswert.

Pascal Mercier - Lea **(*)
Die Geschichte eines Wunderkinds, das an seinem eigenen Anspruch auf Perfektion zerbricht. Über-poetisch, konstruiert und gewollt.

Nicholas Sparks - Bis zum letzten Tag **(*)
Anspruchslose Romanze, die sich ziemlich langatmig dahinschleppt.

Harper Lee - To Kill a Mockingbird *****
Ein wunderbarer Klassiker der amerikanischen Literatur, eine sehr schöne Kindheitsgeschichte mit hochspannenden Gerichtsszenen und großartigen Figuren.

Alexis Panselinos - Zaide oder Das Kamel im Schnee *
In diese Geschichte über einen Mozart, der 1791 nicht gestorben, sondern nur ins Ausland abgetaucht ist, kam ich überhaupt nicht hinein, zu viele Nebenschauplätze und für mich uninteressante Figuren.

Peter Ackroyd - Hawksmoor **(*)
In der Nähe verschiedener Londoner Kirchen, alle Anfang des 18. Jahrhunderts von Nicholas Dyer erbaut, werden Leichen gefunden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen? Beginnt wie ein Dan Brown für Intellektuelle, versteigt sich aber leider in philosophisches Geschwafel und ein unzufriedenstellendes Ende. Schade, weil es sprachlich wirklich gelungen ist.

Willa Cather - Meine Antonia ****
Leise, gelungene Siedler-Geschichte aus Nebraska im 19. Jahrhundert.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 24.11.2011, 14:30

OKTOBER 2011

Antonia S. Byatt - Das Buch der Kinder ****
Eine schöne, literarische Familiengeschichte im Künstlermilieu zwischen Jahrhundertwende und Erstem Weltkrieg.

Eckart von Hirschhausen - Die Leber wächst mit ihren Aufgaben ***
Kurioses und Witziges aus Biologie und Medizin, leichtfüßig dargeboten und meistens lustig. Der Humor läuft sich allerdings ein wenig tot.

Lindsey Davis - Venus in Copper *****
Herrlich, dieser 3. Band aus der Falco-Krimireihe. Der hat einfach alles: Spannung, Humor, Dramatik und ein bisschen Romantik.

Charlotte Brontë - Jane Eyre ****(*)
Auch beim Re-Read nach 15 Jahren gefiel mir dieser Klassiker ausnehmend gut, einziges Mängelchen: ein paar sehr zufällige Zufälle.

Inge Löhnig - Der Sünde Sold ****
Spannender Krimi, der in und um München spielt, und ein sympathischer neuer Ermittler.

Charlotte Link - Die letzte Spur ***(*)
Etwas langatmig geratener, aber durchaus spannender Psychokrimi.

Camilla Läckberg - Die Eisprinzessin schläft ***(*)
Insgesamt gut gelungener Krimi aus Schweden, leichter Abzug für einige Klischees.

A.J. Jacobs - Die Bibel und ich ***(*)
Das Experiment, ein Jahr lang möglichst alle Gebote aus der Bibel zu befolgen, liest sich interessant und witzig, allerdings eignet sich das Buch mMn durch die episodenhafte Erzählweise eher zum Häppchenlesen.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 02.07.2012, 13:01

Ups, die Monatslisten hab' ich aber lange vernachlässigt ...

Dann steige ich einfach wieder ein mit JUNI 2012.

Jasper Fforde – Shades of Grey ****
In einer streng reglementierten Welt mit einer Art Kastensystem, die sich auf die Fähigkeit stützt, bestimmte Farben wahrzunehmen, verliebt sich Eddie unstandesgemäß und erlebt auch sonst einige abgefahrene Abenteuer. Schräg, aber gut.

Aner Shalev – Dunkle Materie ***(*)
Die Geschichte einer verhängnisvollen Affäre zwischen einer Studentin und einem verheirateten Botschaftsmitarbeiter. Etwas deprimierend, aber doch auch spannend und psychologisch tiefgehend.

Seth Grahame-Smith – Abraham Lincoln, Vampire Hunter ****
Erstaunlich gut gelungenes Crossover zwischen Biographie und Vampirgeschichte, süffig zu lesen und spannend. Machte mir erheblich mehr Spaß, als ich angenommen hätte. Jetzt kann der Film kommen.

Philippa Gregory – Die Königin der Weißen Rose *
Mein Monatsflop. Langweiliger, langatmiger historischer Roman, der sich in öden Beschreibungen und hölzernen Dialogen verliert und mich nach Seite 150 endgültig nicht mehr zu fesseln vermochte.

Anna Katharina Hahn – Kürzere Tage ****
Ein treffendes Gesellschaftsporträt aus dem heutigen Deutschland, dargestellt anhand zweier ganz unterschiedlich gestrickter gutsituierter Familien und eines hoffnungslosen Kindes. Realistisch und überzeugend.

Katharina Hagena – Der Geschmack von Apfelkernen ***(*)
Nette Familiengeheimnis-Geschichte mit ein paar vorhersehbaren Elementen und einer unnötigen Prise magischem Realismus. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Anne Michaels – Wintergewölbe ***
Die Geschichte einer Ehe, verknüpft mit ausschweifenden Betrachtungen über Gott und die Welt, die mich anfangs begeistert und dann immer stärker angeödet hat, weil’s mir gar zu metapherngewittrig wurde.

T.C. Boyle – World’s End ****
Ein schwerer Unfall bringt Walter zum Nachdenken über seine eigene Familiengeschichte, deren Anfänge Boyle parallel zur Gegenwartshandlung gleich mitliefert. Heftig, dreckig, krass, aber gut.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 31.07.2012, 13:18

JULI 2012

Charles Lewinsky – Doppelpass ***
Eine Auseinandersetzung mit einigen Phänomenen der modernen Mediengesellschaft, Einwanderungsproblematik und Ausländerfeindlichkeit. Gute Ansätze, überzeugt aber nicht komplett.

Elizabeth Gilbert – Der Hummerkrieg **
Ich hatte mich so auf eine schöne skurrile Geschichte von einer Fischerinsel vor der Küste Maines gefreut und wurde ziemlich enttäuscht durch eine fade Erzählweise mit gewollt originellen Charakteren. So schade!

Anne Perry – Der Würger von der Cater Street *
Das war einfach nur gepflegte Langeweile. Abgebrochen.

Jasper Fforde – The Woman Who Died a Lot ****
Gut, dass es Thursday Next gibt. Da hatte ich wenigstens ein richtig gutes Buch in diesem Monat. Auch ihr 7. Abenteuer machte wieder jede Menge Spaß, auch wenn ein bisschen mehr Buchwelt noch schöner gewesen wäre.

E.L. James – Shades of Grey:Geheimes Verlangen **
Das Buch, über das jeder spricht, hat den Hype wirklich nicht verdient. Stilistisch fürchterlich, inhaltlich so lala, wenig prickelnd - aber die Leserunde auf Literaturschock war lustig!

Meir Shalev – Aller Anfang ***(*)
Die "ersten Male" in der Bibel - eine recht interessante Zusammenstellung mit vielen Hintergrundinfos.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 25.09.2012, 13:36

AUGUST 2012

Annie Groves – Goodnight Sweetheart ***(*)
Das Leben der 17jährigen Molly ändert sich von Grund auf, als der 2. Weltkrieg ausbricht. Teils ein bisschen schmonzettig, aber eindrucksvoll geschilderte Atmosphäre. Nette Zwischendurchlektüre.

Ford Madox Ford – Parade’s End ***
Leicht sperriger britischer Klassiker über die Zeit des 1. Weltkriegs. Einige tolle Szenen, aber auch einige Verwirrung - hat mich am Ende etwas ratlos zurückgelassen.

Nevil Shute – A Town Like Alice ****(*)
Die ungewöhnliche Geschichte einer jungen Frau, die als Kriegsgefangene der Japaner einen Todesmarsch quer durch Malaysia überlebt hat und später eine winzige Siedlung im Outback zu einer florierenden Stadt machen möchte, erzählt in einer wunderbar schlichten, schönen Sprache.

Bill Guarnere & Edward Heffron – Brothers in Battle, Best of Friends *****
Zwei Fallschirmjäger der legendären "Easy Company" (bekannt aus der Serie "Band of Brothers") schildern ihre Erlebnisse. Mitreißend, schockierend, berührend, großartig!

Lucie Whitehouse – Dunkle Brandung ***(*)
Kate flieht aus ihrem alten Leben auf die Isle of Wight und versucht dort zur Ruhe zu kommen, doch ein rätselhafter Todesfall und ein Stalker lassen ihr keine Ruhe. Spannend, kommt aber leider nicht ohne Klischees aus.

Katharina Münk – Und morgen bringe ich ihn um! **(*)
Eine frühere Chefsekretärin packt aus - davon hatte ich mir einigen Wiedererkennungseffekt versprochen, bekommen habe ich aber über weite Strecken Selbstbeweihräucherung und Langeweile.

Mary Renault – The Charioteer ****
Ein stilistisch wie psychologisch ausgefeiltes Buch über die Liebe zwischen Männern, angesiedelt im Umfeld eines Lazaretts im 2. Weltkrieg. Sehr lesenswert.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 01.10.2012, 12:54

SEPTEMBER 2012

Kristina McMorris - Letters From Home ****
Eigentlich sollte Liz nur als "Ghostwriterin" für ihre Freundin fungieren, die einem Soldaten in den Kriegseinsatz in Europa schreibt, doch das Ganze entwickelt sich in eine unerwartete Richtung. Eine schöne Liebesgeschichte aus der Zeit des 2. Weltkriegs mit genug Romantik für ein wohliges Lesegefühl, aber auch viel Zeitkolorit und ein paar heftige Kriegsszenen.

Connie Willis - Blackout ****(*)
Der erste Band eines großartigen Zweiteilers um Zeitreisende, die es ins England des "Blitz" verschlägt. Spannend, witzig, gefühlvoll, mitreißend, mit tollen, sympathischen Charakteren.

Thomas Hardy - The Woodlanders *****
Eine tragische Liebesgeschichte vor der Kulisse der "Woodlands" von Dorset. Wunderschöne Naturschilderungen und eine einfühlsame Charakterzeichnung, ein zu Unrecht eher unbekannter Klassiker.

Connie Willis - All Clear *****
Wow - der 2. Teil um die im 2. Weltkrieg gestrandeten Zeitreisenden aus der Zukunft war noch besser als der erste und hat mich bis spät in die Nacht wachgehalten. Sehr genial, Frau Willis!

John Irving - In One Person ****
Ein echter Irving - Ringen, Literatur, Sexualität (diesmal mit Fokus auf Homo-/Bi-/Transsexualität), Wien, Politik, skurrile Figuren und ungewöhnliche Familien. Besonders die eindringlichen Szenen aus dem AIDS-Hospiz werden mir im Gedächtnis bleiben.

Herman Wouk - The Winds of War ****
Und noch ein Buch zu meinem aktuellen 2.-Weltkriegs-Trip - die ersten beiden Kriegsjahre in Europa und Amerika, beispielhaft geschildert anhand der Geschichte eines US-Navy-Offiziers und seiner weit versprengten Familie. Spannend.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 06.11.2012, 10:47

OKTOBER 2012

Lindsey Davis – Zwielicht in Cordoba ****
Falco, Privatdetektiv und werdender Vater, unterwegs in öliger Mission - es gilt einige Ungereimtheiten rund um ein mutmaßliches Olivenölkartell aufzuklären. Der Fall ist nicht brutalstmöglich spannend, aber Falco macht trotzdem wie immer Spaß.

J.K. Rowling – The Casual Vacancy ****
Hinter der wohlgeordneten Fassade eines schmucken Dörfchens verbergen sich wie überall die verschiedensten menschlichen Abgründe. Die Frage "Kann Rowling auch was anderes als Potter schreiben" wird hier mit einem eindeutigen "Yes, she can!" beantwortet.

Stephen E. Ambrose –Band of Brothers ****(*)
Die Geschichte der legendären Fallschirmjäger der "Easy Company" - Basis der gleichnamigen TV-Serie - liest sich fast wie ein Roman, spannend und mitreißend.

Nevil Shute – Requiem for a Wren ****
Alan Duncan kehrt nach langen Jahren in seine australische Heimat zurück und findet die Familie in heller Aufregung über den plötzlichen Tod eines jungen Hausmädchens vor. Alan versucht Näheres herauszufinden und erinnert sich gleichzeitig zurück an seinen Bruder und seine Verlobte. Schlicht, spannend, schön.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 29.11.2012, 12:00

Stephen Fry – The Ode Less Travelled ****
Mit Stephen Fry macht sogar Gedichte analysieren Spaß!

Norman Mailer – The Naked and the Dead ****
Schonungsloses, hautnahes Porträt einer Handvoll US-Soldaten auf einer philippinischen Insel im 2. Weltkrieg. Heftig, aber eindrucksvoll.

Thomas Hardy – Far From the Madding Crowd *****
Eine junge Frau, die den Hof ihres Onkels übernimmt, und drei Verehrer - wieder eine wunderschöne Geschichte über die Liebe und das (Land)Leben von Thomas Hardy, der mit Worten so wunderbare Bilder malt. War auch eine schöne Leserunde!

Charles M. Schulz – Das Glück ist eine Schmusedecke ****
Süßer Peanuts-Comic um Linus und seine Kuscheldecke.

James A. Michener – Tales of the South Pacific ***
Episoden aus dem Südpazifik während des 2. Weltkriegs, die mir sehr unterschiedlich gut gefallen haben.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 24.01.2013, 12:46

DEZEMBER 2012

James Jones – From Here to Eternity ***(*)
Detailreiches Porträt des Lebens auf einem hawaiianischen Militärstützpunkt 1941 mit einem jungen, glücklosen Soldaten als Hauptfigur. Teils etwas langatmig, aber trotzdem eindrucksvoll.

Lindsey Davis – Drei Hände im Brunnen ****
Falco und sein Kumpel Petro sind rätselhaft in den römischen Wasserleitungen auftauchenden, abgehackten Händen auf der Spur. Ein recht spannender Fall mit vielen Verwicklungen, allerdings nicht ganz so lustig wie viele andere Falco-Fälle.

Sebastian Barry – Ein verborgenes Leben ****
Eine alte Dame lebt seit Jahrzehnten in einem irischen Irrenhaus - zu Unrecht? Eine traurige, tragische und wunderschön erzählte Lebensgeschichte.

William Boyd – Ruhelos ****
Re-Read anlässlich der jüngst gezeigten BBC-Verfilmung, der mir auch beim zweiten Durchgang sehr gut gefallen hat. Weniger ein Spionagethriller als ein sehr guter Roman über Ausbildung und Einsätze einer jungen Agentin im 2. Weltkrieg.

Jochen Schmidt – Gebrauchsanweisung für die Bretagne ***(*)
Nette Zwischendurchlektüre für Bretagnefans - ich habe zwar nicht viel Neues gelernt, mich aber ganz gut unterhalten mit Jochen Schmidts persönlichen Eindrücken aus dieser schönen Gegend.

Robert Leckie – Helmet For My Pillow ****(*)
Erinnerungen an den Krieg im Pazifik aus der Sicht eines jungen Soldaten der U.S. Marines, großartig geschrieben.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 05.02.2013, 09:19

JANUAR 2013

Curtis Sittenfeld – Die Frau des Präsidenten ****
Die Lebensgeschichte einer fiktiven First Lady, angelehnt an Laura Bush. Hat mir gut gefallen.

Rex Pickett – Sideways *
Gleich der erste Flop des Jahres. Was für ein Schrott - extrem unsympathischer und pubertärer Protagonist, Besäufnisse und plumpe Anmachsprüche. Nach 40 Seiten aufgegeben.

Sarah Waters – The Little Stranger ***(*)
Merkwürdige Vorkommnisse in einem verfallenden Herrenhaus. Sehr atmosphärisch, leider für mich keine gelungene Auflösung.

Peter Ackroyd – London: The Biography ****
Ein tolles Buch über eine tolle Stadt!

Kazuo Ishiguro – The Remains of the Day ****
Die leise, schöne Geschichte eines Butlers - und eines ungelebten Lebens.

Connie Willis – Uncharted Territory ***(*)
Schmales Büchlein über die Erkundung eines fremden Planeten, umfallende Ponys und einen Alien-Bürokraten. Ganz nett, aber lange nicht Willis at her best.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 02.04.2013, 09:50

FEBRUAR 2013

Lionel Shriver – A Perfectly Good Family ***
Drei ungleiche Geschwister und ein Erbe - das Haus, in dem sie aufgewachsen sind. Da ist natürlich Zündstoff drin. Fängt stark an, hängt aber zwischendurch ein bisschen durch.

Adam Davies – Goodbye Lemon ***
Nach jahrzehntelangem Schweigen versucht Jack, den Tod seines Bruders aufzuarbeiten. Interessante Familienkonstellation, in der Umsetzung aber relativ flach.

Lindsey Davis – Den Löwen zum Fraß ****
Falcos zehnter Fall führt ins Gladiatorenmilieu. Die erste (menschliche) Leiche taucht erst ungefähr bei der Hälfte des Buches auf, spannend und äußerst unterhaltsam ist es aber doch.

Harold Pinter – Old Times ***(*)
Ein einigermaßen verwirrendes Theaterstück über ein Ehepaar in den Vierzigern, das Besuch von der ehemaligen Mitbewohnerin der Frau erhält. Dieser Besuch setzt eine Kette von Erinnerungen und Diskussionen über diese Erinnerungen in Gang. (Live on stage ist das noch mal ganz was anderes ...)

David Kenyon Webster – Parachute Infantry ****(*)
Die Erinnerungen von David Kenyon Webster an seine Zeit bei der "Easy Company" im 2. Weltkrieg. Sehr lesenswert - Webster war nicht umsonst Literaturwissenschaftler.

Robert Löhr – Das Hamlet-Komplott ****
Goethe und einige Freunde sind erneut in geheimer Mission unterwegs. Höchst amüsant und dabei geistreich.

MÄRZ 2013

... stand ganz im Zeichen der leichten Lektüre aufgrund viel Arbeit und viel Reisen.

Gail Carriger – Soulless ****
Ein herrlicher Spaß mit nicht-ganz-ladyliken Ladies, Vampiren, Werwölfen und einem hübschen romantischen Knistern.

Jonathan Stroud – Bartimäus: Der Ring des Salomo ****(*)
Bartimäus macht einfach Spaß - auch die Vorgeschichte zur Trilogie hat mich prächtig unterhalten und oftmals laut auflachen lassen.

Connie Willis – Remake ***(*)
Ein phantasievoller Blick auf die Filmindustrie in der Zukunft - die Filmwelt, die Willis erschaffen hat, fand ich sehr spannend, auch wenn ich nicht so ganz genau wusste, wo sie mit dieser Geschichte eigentlich hin will.

John Green – An Abundance of Katherines ***(*)
Das Ende einer Beziehung ist der Anfang eines Roadtrips mit Nerd. Witzig, sympathisch, aber mit kleinen Schwächen.
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Re: Lesebilanz Valentine

Beitragvon Valentine » 06.05.2013, 12:22

APRIL 2013

Thomas Hardy - Tess of the D'Urbervilles ****(*)
Eins von Hardys wohl bekanntesten Büchern - ziemlich deprimierend, aber so schön geschrieben.

George R. R. Martin - A Game of Thrones ****
Nach einiger Verwirrung auf den ersten 100 Seiten bin ich nun auch zum Anhänger des "Liedes von Eis und Feuer" geworden. Großartige epische Fantasy mit toll ausgearbeiteten Figuren.

Rebecca Wild - Verräter der Magie ***(*)
Nettes Fantasyabenteuer um eine junge Sidhe, die plötzlich feststellt, dass sich die Seele eines ermordeten Magiers, den sie hasste wie die Pest, in ihrem Körper eingenistet hat. Witzig und unterhaltsam mit kleineren Mängelchen.
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